Projekte

Bürgerschaftliches Engagement / Soziales

Ziel ist es, ergebnisorientiert, individuell und unbürokratisch in solchen Fällen zu helfen, wo Mittel z.B. für medizinische Zusatzleistungen oder Reparaturen von Hausgeräten fehlen, aber nicht vom Sozialleistungsträger übernommen werden.

Seit Jahren leistet die Jugendfarm einen wichtigen Beitrag in der Jugendarbeit. Mit der Förderung würdigt die Bürgerstiftung diese engagierte, nachhaltige und ehrenamtlich geleistete Arbeit.

Der Seniorentreff wurde mit dem Kauf einer dringend benötigten Herdplatte unterstützt.

Das Caritaszentrum Böblingen bietet täglich eine kostenlose Formularhilfe durch Ehrenamtliche an. Neben dem Ausfüllen verschiedenster Formulare werden Behördenbriefe erklärt und kurze Antwortschreiben im Namen der Hilfesuchenden verfasst, sowie Hinweise auf eine geeignete Fachberatung im Bedarfsfall gegeben, bzw. Kontakt zu dieser hergestellt.

Das Projekt soll Familien und Alleinerziehende, die keine ausreichenden sozialen Netzwerke haben, begleiten und unterstützen. Ehrenamtliche bieten sprachliche oder alltagspraktische Unterstützung an. Diese helfen zum Beispiel bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, unterstützen und begleiten Behördengänge, helfen beim Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten und fördern Unternehmungen mit Kindern.

Seit einigen Jahren werden von der Stadtbibliothek Böblingen gezielt Vorlesebücher angeschafft und vermittelt. Die Nachfrage steigt stetig, es werden immer mehr Vorlesepaten geschult und in den Kindertageseinrichtungen und Schulen eingesetzt. Mit den neuen Büchern soll das Angebot aufgefrischt und erweitert werden. Eine effektive Sprachförderung ist nur dann gegeben, wenn genügend Bücher den Lesepaten zur Verfügung stehen. Immer häufiger fragen ehrenamtlich und auch hauptamtlich in Senioreneinrichtungen Tätige in der Stadtbibliothek nach geeignetem Lesestoff für ältere und vor allem demente Menschen nach. Daneben ist es wichtig, für Ältere, die noch selbst lesen können, den Bestand an Großdruckbüchern weiter auszubauen.

Der Verein bietet in seinem Programm eine vielfältige Anzahl von Veranstaltungen an. Die Bürgerstiftung beteiligt sich an den Kosten der Veranstaltungen „Adventsfreizeit für Senioren“ und „Stadtranderholung im Waldheim Tannenberg“.

Das Projekt ist ein Angebot für eine gehörlose junge Frau sich selbst in unserer hörenden Welt zu integrieren. Sie bietet den Kindern verschiedene Aktivitäten an, die Sie in der Gebärdensprache begleitet. Die Kinder lernen neue Muster der Kommunikation kennen und setzen sich mit Formen von „Anderssein“ auseinander.

Zweiundzwanzig Schülerinnen und Schüler werden zum Jugendbegleiter ausgebildet. Diese werden so geschult, dass sie in der Lage sind, an ihrer Schule Team-Arbeitsgemeinschaften für andere Schülerinnen und Schüler anzubieten.

Gewaltprävention

Ziel ist die Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstbewusstseins der Schüler, die Erlernung von Deeskalationsstrategien und verbalen sowie nonverbalen Ausdrucksfähigkeiten und deren Anwendung.

In dem Projekt werden Erfahrungen mit psychischer und physischer Gewalt in den Vordergrund gestellt, gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien sowie Zivilcourage entwickelt und ausgebaut. Die Handlungsstrategien im Zusammenhang mit Gewalterfahrungen werden in den (Schul-)Alltag transferiert.

Das Anti-Gewalttraining richtet sich an Schüler, die durch Sachbeschädigungen, massive verbale und/oder körperliche Gewalt und Bedrohung, aber auch durch permanentes Stören des Unterrichtes auffallen und aufgrund dessen, kurz vor schwerwiegenden Sanktionen stehen. Im Anti-Gewalttraining werden die Teilnehmer konsequent mit ihrem Verhalten konfrontiert, die Gedanken in Richtung Schuldbewusstsein und Verantwortungsübernahme gelenkt. Eine Wiedergutmachungsleistung und Umorientierung soll dadurch erfolgen.

„Gewaltfrei lernen“ – dahinter verbirgt sich das Konzept einer bewegungsreichen Konfliktschulung für Kinder. Diese Konfliktschulung soll Grundschulkindern ein stärkeres Auftreten vemitteln und sie befähigen, bei Belästigung, wie zum Beispiel Schubsen, Festhalten, Schlagen oder Beleidigen, sinnvoll körperlich zu agieren.

Das integrierte Konzept soll den Schülern eine positive Sozialentwicklung ermöglichen. Das Programm richtet sich an alle Schüler und wird seit zehn Jahren erfolgreich durchgeführt. Das ganze beginnt in der Klasse 5 mit dem im Unterrichtsplan verankerten Training „Soziales Kompetenztraining“ und wird dann in Klasse 6 mit dem Workshop „Selbstbehauptung“ fortgesetzt. Damit das ganze dann bis Ende der Schulzeit nicht wieder in Vergessenheit gerät, wird aufbauend auf Klasse 5 und 6 in Klasse 7 der Workshop „body & more“ durchgeführt. In Klasse 8 dürfen die Schüler/innen dann das Gelernte im „Sozialen Engagement“ in die Realität umsetzen. Sie demonstrieren den unteren Klassen, wie toll es ist, wenn man willensstark ist und was man damit alles bewirken kann.

Förderung von persönlichen und sozialen Kompetenzen

Das Projekt „Klasse2000“ hat das Ziel, die Persönlichkeiten der Kinder zu stärken. Diese brauchen Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben. Kinder müssen stark gemacht werden, damit sie selbst Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können. Vor diesem Hintergrund verfolgt „Klasse2000“ folgende Ziele: Kinder sind mit ihrem Körper vertraut und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit, sie kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung, sowie Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben. Außerdem entwickeln Kinder persönliche sowie soziale Kompetenzen und lernen den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und Medien. Das Programm ist auf die komplette Grundschulzeit ausgelegt.

Ziel des Projektes ist es, Konzentration, Motivation, Träume, Kreativität, Bewegung, Gruppenerlebnis und soziale Kompetenz der Kinder zu fördern. Das Projekt ist jahrgangsübergreifend, unter Beteiligung der Außenklasse der Käthe-Kollwitz-Schule (Schule für Kinder und Jugendliche mit besonderen Lernvoraussetzungen). Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt und wird im Rahmen einer Zirkus-AG umgesetzt. Die ersten Vorstellungen haben bereits stattgefunden.

Die Albert-Schweitzer-Realschule, die Pestalozzischule, die Musik- und Kunstschule Böblingen und der Junge Kammerchor Böblingen planen in Kooperation, das Projekt „Stark ohne Gewalt“. Im Rahmen dieses Projektes soll das Musical „Streetlight“ mit Jugendlichen erarbeitet und anschließend vor einem breiten Publikum aufgeführt werden. Ziel des Projektes ist es, Talente und Fähigkeiten zu fördern und Werte wie Freundschaft und Respekt zu vermitteln. Der Fokus richtet sich dabei auf alltägliches, wie Mobbing und Ausgrenzung – nicht nur auf die extremen Formen der körperlichen Gewalt.

Geistig behinderten Kindern wird die Möglichkeit gegeben, ihre musikalischen Fähigkeiten im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Durch Rhythmik werden Sinne und Sensomotorik geschult und musikalische Fähigkeiten vermittelt, dadurch sollen Schwellenängste abgebaut werden.

Ziel der Kooperation ist die Förderung der Schüler nach dem Konzept der „Tiergestützten Pädagogik“. Durch die Arbeiten in Hof und Stall und durch den Umgang mit den Tieren, werden den Kindern vielfältige Lernmöglichkeiten geboten, die ihrer Entwicklung förderlich sind.

„Kindergarten plus“ ist ein Präventionsprogramm zur Stärkung der kindlichen Persönlichkeit. Es richtet sich an vier- bis fünfjährige Kinder in Kindertageseinrichtungen. „Kindergarten plus“ hat das Ziel, die soziale, emotionale und geistige Bildung der Kinder zu stärken und zu fördern. Unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten der Kinder werden die für den Lernerfolg im Kindergarten und im späteren Leben unverzichtbaren Basisfähigkeiten gefördert: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Selbstregulation und Selbstwirksamkeit, Konflikt- und Kompromissfähigkeit, Beziehungsfähigkeit und Selbstwertgefühl.

„just be creative e.V.“ richtet sich an alle jungen Menschen zwischen 14-29 Jahren. Diese werden im Großraum Böblingen motiviert, ihre Ideen und Talenten in die Projekte einzubringen, Gemeinschaft zu leben und ihre Begabungen zu testen. Besonders Jugendliche die viel Zeit vor Konsolen und Medien verbringen, sollen dazu ermutigt werden, ihre Interessen in sinnvollen Tätigkeiten auszuleben – nämlich selbst Filme zu entwerfen und zu produzieren.

Deutsch sprechende Frauen werden geschult und erhalten dann eine Partnerin, die sie regelmäßig besuchen oder sich mit ihr verabreden, um gemeinsam deutsch zu reden und evtl. auch in anderen Fragen behilflich sein zu können. Zusammengeführt werden die Partnerinnen von Mitarbeiterinnen der NIKA (Netzwerk interkulturelle Arbeit), die auch die professionelle Begleitung der Gruppen, sowie das Zusammenfinden der Paare und die Betreuung der Ehrenamtlichen leisten.

Mit dem Schulzirkus betreiben das Böblinger Lise-Meitner-Gymnasium und die Martinsschule Sindelfingen eine Kooperation. Die Beteiligten werden in den Bereichen, sportliche Bewegung, allgemeine motorische Fertigkeiten, Vertrauen, Teamfähigkeit sowie Horizontüberschreitung gefördert und lernen neue Lebensbereiche kennen. Zirkusprojekte sind hervorragende Integrationsmöglichkeiten, für Behinderte aber auch Nichtbehinderte und fördern damit auch die Bildung und Entwicklung eines humanen Menschenbildes.

Bildung und Erziehung

Durchführung eines Theaterprojekts im Rahmen des schuleigenen Leitbilds „Gesunde Schule – Lernen und Lehren in einem für Körper und Seele gesunden Kontext“. Diesbezüglich fand ein begleitender Sprachworkshop statt. Die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler wurde über den normalen Unterricht hinaus gefördert.

Sehr begabte, engagierte und motivierte Abiturientinnen und Abiturienten, die fachliche und persönliche Voraussetzungen mitbringen, werden während ihres Studiums mit einem Stipendium unterstützt.

Die Böblinger Kinderuni ist eine kostenlose Vorlesungsreihe für Kinder. In den Vorlesungen werden spannende Wissensgebiete einfach und verständlich vermittelt. Ziel ist es, die Kinder für das Lernen zu begeistern und sie zum selbständigen Denken zu motivieren.

Im Rahmen des Projektes beteiligen sich Ingenieurinnen und Ingenieure aus regionalen Wirtschaftsunternehmen auf ehrenamtlicher Basis am Unterricht des Faches „Naturwissenschaft und Technik“. Sie vermitteln den Schülerinnen und Schülern Einblicke in Technik und Wirtschaft sowie in ihre professionellen Arbeitsfelder. Die Ingenieurinnen und Ingenieure sind „ING. zum Anfassen“, wenn sie mit den Schülerinnen und Schülern an technischen Problemen tüfteln.

Ziele des Projektes sind insbesondere die Integration von Schüler/innen mit Migrationshintergrund, der Ausbau und die Stärkung der sozialen Kompetenzen, sowie die Stärkung und der Ausbau des Ehrenamts. Es gibt unterrichtsunterstützende Angebote aus einer Vielzahl von Tätigkeiten im sportlichen, musischen und sprachlichen Bereich.

Frauen sollen motiviert werden, einen Integrationssprachkurs zu besuchen, damit sie ihre Kinder besser unterstützen und gleichzeitig Vorbilder sein können. Die dort gewonnenen Erfahrungen sollen Mut machen, sowie das Selbstbewusstsein stärken und ihnen bei der Integration helfen, als auch ihren Familien einen besseren Zugang zu Bildung und Information ermöglichen. Ergänzend sollen die davon Begünstigten weitere Personen ermutigen, ebenfalls an diesen Kursen teilzunehmen.
Als besonders förderungswürdig werden Frauen angesehen, die finanziell schlecht gestellt sind und starke sprachliche Probleme mit der deutschen Sprache haben. Ehrenamtlich engagierte Frauen, die mit verbesserten Deutschkenntnissen wertvolle Arbeit in Schule und Kindertagesstätten leisten können, werden ebenfalls gefördert.

Theaterspielen ist ein Medium, um die Lebenskompetenz junger Menschen in der Gesellschaft zu verbessern. Beim Theaterspielen werden die folgenden Fähigkeiten auf kreative und spielerische Art gefördert: Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Kompetenz, richtige Selbsteinschätzung, gesunder Kontakt zum eigenen Körper, motorische Fähigkeiten, Fantasie- und Ausdruckskraft, Geduld und Ausdauer, Frustrationstoleranz, sprachliche und kognitive Fähigkeiten, Einsatzbereitschaft für eine bestimmte Sache, soziales Miteinander, Verantwortungsbewusstsein für sich und andere sowie gegenseitige Rücksichtnahme.
Theaterspielen ist aber auch ein ideales Medium, um die deutsche Bildungssprache zu fördern, denn diese soll aus der Lust zum Spielen entstehen. Die Sprache durch Theater zu unterstützen, wirkt ganzheitlich, es fördert ein Lernen mit allen Sinnen und trägt dadurch zur Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bei. Letzteres ist besonders für Kinder mit Sprachschwierigkeiten von großer Bedeutung.

Das Ziel des Projektes besteht darin, an den Realschulen durch Vernetzung, Begleitung und Zusatzmittel, dem Unterricht in den MINT- Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), besondere Attraktivität zu geben und die vorhandenen Ressourcen dauerhaft stärker zu nutzen.

Die Bürgerstiftung unterstützt die Johanniter mit der Beschaffung eines Klassensatzes Ersthelferbegleitbücher für der Einsatz im Schulunterricht.

Mädchen und Jungen können in den Schulferien bei einem Ferienangebote, dass zur Förderung und Festigung der Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik dient, teilnehmen. Für Klassenstufe 5 und 6 werden einwöchige naturwissenschaftliche Erlebniscamps in den Sommerferien angeboten, die unter Einbeziehung von Erkenntnissen der Lernforschung für nachhaltiges Lernen konzipiert sind. Die Arbeit in geschlechtshomogenen Gruppen ermöglicht individuelle Zugänge für beide Geschlechter. Um Mädchen für die Naturwissenschaft zu gewinnen, werden außerdem gezielt Themen ausgewählt, die bei Mädchen auf Interesse stoßen. Ein erlebnispädagogisches Begleitprogramm sorgt für einen positiven, sozialen Kontext und gewährleistet eine gute Mischung aus Konzentration und Bewegung. Für Klassenstufe 7 und 8 werden in Zusammenarbeit mit Böblinger Firmen in den Herbstferien Techniktage angeboten, die den Jugendlichen einen Eindruck vermitteln welche physikalischen Erkenntnisse ihre Anwendung in Produkten lokaler Unternehmen finden.

Die Kinder sollen den Lebensraum Streuobstwiese während eines ganzen Jahres kennenlernen und verrichten alle notwendigen Arbeiten. Sie lernen durch Selbsterfahrung, Begreifen und Beobachten. Das so Gelernte prägt sich tief ein. Das Ziel des Projektes besteht darin, die Kinder für die Vielfalt der Natur vor unserer Haustür zu begeistern, nach dem Motto: „Das, was man als Kind kennengelernt und lieb gewonnen hat, ist man später auch bereit zu schützen“. Vom Landkreis ausgebildete und diplomierte Streuobstpädagogen, führen gemeinsam mit den Klassen- oder Naturkundelehrer die Unterrichtseinheiten UE in der freien Natur durch.

Kunst und Kultur / Umwelt- und Naturschutz

Das Projekt stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung seltener und gefährdeter Pflanzen- und Tierarten dar. Das Streuobstgebiet Hochberg besitzt noch eine Wertigkeit, die es ermöglicht, die biotoptypischen, schutzbedürftigen Arten dauerhaft im Gebiet zu erhalten. Durch die Beteiligung von Schülergruppen, wird ein Beitrag zu einer nachhaltigen Jugendbildungsarbeit geleistet, die auch durch soziale Komponenten geprägt ist.

In dem generationenübergreifenden Projekt beschäftigen sich die Teilnehmer mit ihrer Stadt. Hierfür werden von ihnen wichtige Orte, auch Alltagsorte, ausgewählt und über die Fotografie dargestellt. Die entstandenen Arbeiten werden anschließend gegenseitig präsentiert. Das Projekt ermöglicht den Beteiligten, sich mit ihren unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen: Reflektion, Sprache und einfache Medien (Einmalkamera). Der Bezug zur Stadt gibt dieser eine besondere Bedeutung, die im Alltag so nicht zwingend empfunden wird. Der Zugang über ein persönliches Thema ermöglicht es, zwischen den Generationen Brücken zu bauen und Verständnis entstehen zu lassen. Die Fotografien der Beteiligten werden künstlerisch überarbeitet. Die so entstandenen Exponate werden im Treff am See ausgestellt.

Die Kinder sollen künstlerisches Arbeiten und verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten eines Themas kennenlernen. Sie sollen sich mit den Elementen Feuer und Erde auseinandersetzen. Das Projekt soll auch der Übung von Konzentration, Ausdauer, Sprache, Fein- und Grobmotorik dienen. Es wird mit Ton, Licht und Schatten in der Natur und im Raum gearbeitet. Außerdem sind Exkursionen zu den Themen geplant. Zum Abschluss erfolgt im Kindergarten eine Vernissage.

Die Friedensmesse „the armed man“ zeigt die Trauer und den Abscheu, sowie die Folgen des Kosovokriegs. Die Messe beleuchtet eindrucksvoll die Not und Verzweiflung der Menschen auf dem Balkan. Die Bürgerstiftung unterstützt das gemeinsame Projekt von Liederkranz, Albert-Schweitzer-Realschule, Musik- und Kunstschule.

„55 Sommer“ erzählt im Mikrokosmos einer Gartenkolonie die Weltgeschichte von 1945 bis zur Jahrtausendwende. Während sich der Schrebergarten vom lebensnotwendigen Nutzgarten zum reinen Freizeitvergnügen wandelt, verändert sich die Welt und mit ihr die Ansichten, Rollenbilder, Ängste und Wünsche mehrerer Generationen. Acht Theaterensembles der Kunstschule Böblingen lassen die „55 Sommer“ lebendig werden. Die Idee des intergenerativen Lernens ist der Kern der „55 Sommer“. Die „Silver Ager“ teilen mit der jungen Generation Wissen und Erlebnisse, über fast schon vergessene Themen, die eigene Antworten auf gesellschaftliche Fragen, von heute und morgen finden müssen.

Gesundheit und Sport

Von Juli bis August 2015 wurde das Pilotprojekt „Wir bewegen Böblingen“ der Sportvereinigung Böblingen durchgeführt. Durch den großen Erfolg konnte 2015 der Kurszeitraum von Juli, auf Juli und August erweitert werden. Das Projekt soll im Jahr 2016 fortgesetzt werden. Das Angebot richtet sich an Böblinger Bürgerinnen und Bürger jeder Altersstufe und soll u. a. sportfremden Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, sich zu bewegen. Es werden vom 14.06. bis 30.08.2016 jeweils drei Kursstunden in der Woche angeboten. Vormittags schwerpunktmäßig Angebote mit ruhigeren Bewegungsformen, nachmittags kindgerechte und abends Sportangebote mit dynamischen und anspruchsvollen Bewegungsformen.

Die Bürgerstiftung Böblingen hat die erfolgreichen Rollstuhlfechter der Fechtabteilung der Sportvereinigung Böblingen Maurice Schmidt und Tim Widmaier mit der Beschaffung von Degenschürzen unterstützt. Diese Schürzen werden beim Degenfechten im Rollstuhl benötigt, um sicherzustellen, dass nur Treffer von der Hüfte aufwärts als gültige Treffer angezeigt werden. Zudem wird mit Hilfe der Schürzen der untere Körperbereich geschützt.

Seit über zehn Jahren kreuzen in der Fechtabteilung auch Rollstuhlfahrer die Klingen. Hier wird Integration gelebt, Fußgänger und Rollstuhlfahrer sind gemeinsam aktiv – denn sie fechten bundesweit in den Fechtvereinen und Fechtabteilungen des Deutschen Fechterbundes und nicht in spezifischen Behindertensportvereinen.

Durch spielerisches Üben soll körperliche Bewegung in den normalen Tagesablauf integriert werden. Den zunehmend motorischen Defiziten der Kinder soll mit Hilfe des Projektes entgegengewirkt werden.

Eine Umfrage an den Böblinger Grundschulen hat ergeben, dass fast 42 % der Erst- und Zweitklässler in Böblingen sich nicht sicher im Wasser bewegen können. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Anzahl der Kinder, die nicht Schwimmen können, deutlich zu reduzieren, finden in den Sommerferien Schwimmkurse in kleinen Gruppen statt. Die Durchführung der Kurse übernimmt die Schwimmschule und die Schwimmabteilung der SV Böblingen e.V.. Die Teilnahme am Schwimmkurs ist für die Kinder kostenlos, die Kosten werden von der Bürgerstiftung und der Sozialstiftung der Kreisparkasse Böblingen übernommen. Gute Gründe für die Förderung und das Erlernen des Schwimmens sind: Die Gefahr von Badeunfällen wird reduziert, schwimmen zählt zu den Bewegungsaktivitäten, die problemlos bis ins hohe Alter ausgeübt werden können. Desweiteren entlastet der statische Auftrieb die Gelenke und der Strömungswiderstand kurbelt den Kalorienverbrauch an. Außerdem werden Kinder, die nicht Schwimmen können, im Sommer ausgegrenzt, wenn die Freunde im Schwimmbad spielen, schwimmen oder ins Wasser springen. Das Selbstwertgefühl wird gesteigert und vermittelt zugleich Wohlbefinden. Schwimmfertigkeiten zählen zu den wichtigen Bestandteilen einer umfassenden motorischen Entwicklung.

Im Treff am See werden sechs verschiedene Tanz- und Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren angeboten: Stepptanz, orientalischer Tanz, Funktionsgymnastik, Pilates für 60 +, Osteoporose-Gymnastik, Volkstanzgruppe. Spiegelwände dienen der Überprüfung und Korrektur der Körperhaltung, im Sinne gesunder Bewegungsabläufe.

Die Bürgerstiftung unterstützt die Ersatzbeschaffung einer großen Kletterstruktur für das Waldheim.

Die Tagesklinik am Maienplatz bietet im Rahmen ihres Therapieprogramms ein Bewegungs- und Entspannungsmodul in Zusammenarbeit mit der SVB an. Diese hat folgende zentrale Ziele: Bewegung und Sport als regelmäßige Einheit im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes, der die positiven Wirkungen von Sport und Bewegung aufnimmt und fördert (Sport als stabilisierender Faktor), mittelfristige Möglichkeit zur Integration in die „Regelangebote“ des Vereins mit der beabsichtigten positiven Nebenwirkung einer sozialen Anbindung, soweit dies dem Profil der Teilnehmer entspricht. Der Verein bietet dabei unterschiedliche Grade der Einbindung an, von individualisiertem Sport z.B. im Sportstudio der SVB bis zu Gruppenangeboten im Kursbereich.

Für die Kinder des Kindergartens Peterstaler Straße wird eine Kletterlandschaft errichtet. Die Einrichtung der Kletterlandschaft dient insbesondere der Förderung der Beweglichkeit und der körperlichen Entwicklung der Kinder.

Die Bürgerstiftung Böblingen hat anlässlich des Bambini-Laufs am 26. Juli 2015 jedem Kind, das sich bei ihr über eine Schule oder Kindertageseinrichtung angemeldet hat, ein T-Shirt geschenkt. Zusätzlich erhielten die drei Kindertageseinrichtungen mit der höchsten Teilnehmerzahl einen Zuschuss zur Anschaffung eines Sportgeräts. Einen Sonderpreis erhielt die Bewegungskita der SVB. Intention der Aktion war, einen zusätzlichen Anreiz für die sportliche Betätigung zu schaffen und den Kindern ein gemeinsames Erfolgserlebnis zu ermöglichen.